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Archive for September 2010

Modemesse Ökorausch

September 20, 2010 2 Kommentare

Ich habe am Wochenende mit einem Freund zusammen die „Modemesse“ Ökorausch im Kölner Stadtteil Ehrenfeld besucht.

Wenn man an „Öko-Mode“ denkt, dann fällt mir beispielsweise nur eins ein: Leinen, Filz und lange weite Strickpullis. Was anderes kann ich mir darunter nicht vorstellen. Trotzdem ich selbst ein sehr umweltbewusster Mensch bin, damit kann ich mich nicht anfreunden. Meine Klamotten kommen immer noch aus dem chemischen Textilgewerbe 😉

Aber bei dieser Messe haben mich einige Dinge sehr überrascht und es hat gezeigt, dass Umweltbewusstsein durchaus sexy sein kann. Nachhaltige Produkte wurden alles anderes als langweilig dargestellt. Beispielsweise lederfreie Turnschuhe, pinke Eierkartons oder coole Leinentaschen mit goldener Schrift.

Den Sachen soll somit eine andere Wertigkeit gegeben werden, was durchaus gelungen ist. Die Bio-Produkte sind auch nicht wirklich teurer als Markenklamotten von adidas und Co. Was aber wirklich wichtig ist, sind die fairen Produktionsbedingungen, die Qualität und Langlebigkeit.

Naja, vielleicht seht ihr mich demnächst auch in einer chicen Leinenhose. Ich war jedenfalls echt überrascht. Denn nur durch meinen Kumpel bin ich dort hingefahren. Er selbst ist Designer (allerdings kein „Öko-Designer“) und wollte sich die ganze Sache mal ansehen.Vielleicht liegt darin ja auch die Zukunft. Er wollte sich inspirieren lassen und mal etwas neues ausprobieren. Ich geb dann Bescheid, wenn die ersten Sachen fertig sind.

Denn man muss sich ja nicht gleich ein Windrad in den Garten stellen. Man kann ja klein anfangen, in dem man sich „umweltbewusst anzieht“! 🙂

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Windrad für den Garten

Es lohnt sich darüber nachzudenken: ein eigenes Windrad im Garten! Wieso auch nicht? Alle Welt spricht ja von nachhaltiger Energie und genauso, wie mein Onkel den Strom seiner eigene Solaranlage nutzt (oder verkauft) kann man auch die Windenergie im eigenen Garten nutzen.

Zur Zeit zieren Deutschlands Felder und Wiesen die Windräder. Große Windparks sorgen bei manchen Bürgern für Empörung. „Wie sieht denn das aus?! Das verunstaltet die ganze Landschaft und Lärm macht es auch!“ Richtig, wer in der Nähe solcher Windanlagen wohnt, der hört auch ein Rauschen oder Summen. Für mich ist es aber nicht weiter auffällig, denn ich habe hier in meiner Gegend auch einige davon zu stehen. Man gewöhnt sich daran, genau wie man sich auch an die vorbeifahrende Straßenbahn gewöhnt hat oder die Flugzeuge, die ständig den Luftweg über unseren Häusern überqueren.

NAatürlich sieht das nicht unbedingt schön aus, aber wenn es unsere Umwelt hilft? Vielleicht sehen diese Räder in ein paar Jahren auch schon ganz anders aus und sind weniger auffällig.

Bis dahin kann man sich allerdings wirklich Gedanken über ein eigenes Windrad im Garten machen. Selbstverständlich reicht da nicht ein Vorgarten im Neubau, sondern sinnvoll wäre da der Garten hinter dem eigenen Haus. Und ein bisschen gespart haben sollte man auch. Ein ordentliches Windrad kostet, aber dafür kann man etwa 10 % seines Stromverbrauchs decken und nach etwa 10 bis 15 Jahren sind auch alle Kosten wieder drin.

Wer also etwas für die Umwelt tun möchte, der kann sich hier zuerst einmal einen Artikel zum Thema durchlesen. Und dann im nächsten Schritt über solch eine Anschaffung nachdenken. Für mich eine schöne Alternative zu den großen schwarzen Solarplatten auf dem Dach!

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